Das Basler Herbergskarussell
Das Basler Herbergs-Karussell
Unsere Teilnahme an der Herbstmesse in meiner Heimatstadt Basel war umrankt vom Glück, meistens bei lieben, großzügigen Verwandten oder Freunden in den abwechslungsreichsten „Locations“ unmittelbar rund um den Petersplatz unterzukommen, sodass wir abends nach den langen Markttagen nur noch wenige Minuten Fußweg nach Hause hatten – wofür ich ausgesprochen dankbar war, da es für uns eine große Erleichterung bedeutete.
Da gab es jahrelang die kleine Stadtwohnung von Freunden meiner Eltern, die eigentlich auf dem Land außerhalb von Basel wohnten. Wir fühlten uns dort sehr wohl, und eigentlich war alles perfekt – das einzig seltsame war, dass ich in der kleinen Einbauküche besser nicht kochen sollte, weil der Herd sonst kaputtgeht. Muss ich das verstehen? Nein. War nun mal so, stellte weiters kein Problem dar, und wurde selbstverständlich respektiert.
Ein anderes Mal durften wir im Seitenkämmerchen des Ateliers meines Patenonkels und Kunstmalers unterkommen. Ich genoss es sehr, da so umgeben von seinen faszinierend bunten Riesenbildern zu logieren. Das Problem hier war nur, dass der winzige Raum vom Atelier nur durch eine Schiebetür getrennt war, die Sombali trotz wildesten Verbauungsversuchen immer wieder geschickt aufgrübeln konnte. Ich hatte panische Angst, dass er nachts entwischen, in seiner Neugierde das ganze Atelier durchstöbern, dabei jede Menge Farbtöpfe umschmeißen, an teuren Bilderrahmen seine Krallen wetzen, Leinwände zerkratzen, an Bildern hochklettern und sonstiges verheerendes Chaos anrichten konnte – was mir mein Patenonkel niemals verziehen hätte. Also musste ich Sombali jede Nacht an die Leine legen, was er natürlich angesichts des nunmehr unerreichbaren exotischen Disneylandes vor seiner Nase gar nicht lustig fand und dies auch lautstark im zwei-Stunden-Rhythmus mit verärgertem Maunzen kund tat und mich damit am dringend nötigen Schlaf für die anstrengenden Messetage hinderte. Das war eine exklusive, aber für uns beide ziemlich anstrengende Unterkunft und ich war froh, dass sie uns nur ein Mal zur Verfügung stand.
Ein ganz besonderer Schlafplatz war der Gäste-Zirkuswagen, den uns ein lieber alter Freund aus Basler Theaterzeiten zur Verfügung stellte, während er mit seinem Dinner-Varieté in Basel gastierte. Das liebte ich unglaublich, denn Zirkus war immer meine Welt – ich zog ja auch mit Sombali wie eine „Fahrende“ vom Messe zu Messe und schlug meine Zelte auf. Wenn wir am Abend nach Hause kamen, war die Vorstellung noch am Laufen, und wir hörten im Vorbeigehen die Musik, die Conférence, das Lachen und den Applaus aus dem Hauptzelt, rochen den würzigen Duft aus dem Küchenzelt, aus dem uns die Köche zuwinkten, und trafen unterwegs auf die Artisten, die sich im Kostümwagen für die nächste Nummer umzogen. Am Morgen stand Sombali immer schon am kleinen Wagenfenster und verfolgte die Krähenschwärme, die über dem Campfeld kreisten, und ich begegnete auf dem Weg übers neblige, feuchte Feld zum Wasser- und Toilettenwagen den ersten Künstlern, die mir mit gefüllten Behältern für ihren Frühstückskaffee verschlafen zuwinkend entgegen kamen. Mein Theaterherz schlug nostalgische Purzelbäume.
Ebenfalls besonderen Camping-Charakter hatte das Experiment, als in einem Jahr nirgendwo eine Unterkunft bei Bekannten möglich war: Damals konnten sich die Aussteller mit Campingwagen noch mitten auf dem Petersplatz in einem Cercle hinter den Verkaufsständen aufstellen, was meiner Zigeunerseele ebenfalls zutiefst entgegenkam. In Ermangelung eines Wohnwagens überließ mir mein Transportfahrer aus Wien für die Zeit seinen Kastenwagen, und ich lud ihn im Gegenzug auf einen angenehm zeitsparenden Hin- und Rückflug ein. Da parkten wir dann mit unserem fensterlosen alten Kleintransporter ausgerechnet neben dem ultrariesigen, mindestens zehn Meter langen, zweistöckigen, mit allen Luxusfeatures wie ausfahrbaren Seitenwänden, Dachterrasse, Schlafsuiten, Spezialbeleuchtung, Riesenfernseher etc. ausgestatteten Super-Wohnmobil in Yacht-Optik. Es machte richtig Spaß, (mir selber) zu beweisen, dass es auch möglich war, mit einer Taschenlampe, einem Topf als Klo und einer Isomatte als Bett – und einem wärmenden Kater-Mitbewohner siebzehn Tage lang bestens zu überleben.
Let customers speak for us
from 175 reviewsTolles Gerät! Bin sehr zufrieden, sieht stylish aus, ist leicht von Gewicht und trotzdem sehr belastbar.
Dass Ihr auch für Eure alten Modelle noch kleine, aber relevante Ersatzteile anbietet, finde ich großartig und beispielhaft. Die Verpackung in einem sternenbesetzten Täschchen hat eine Kollegin entzückt!!!
Der Einkaufswagen mit Lufträder ist toll!
Sein Geld wert. Unser alter Einkaufswagen von James hat ausgedient und wurde jetzt ersetzt.
5 Sterne für das Produkt.
4 Sterne für den Bestellablauf: Es kam zu einem Lieferverzug ohne Mitteilung an den/die Kunden. Den Lieferanten Schlammassel hat das James-Team im Urlaub klären können und mit einem Verzug von 4 Tagen geliefert. Dafür gibt es wieder 5 Sterne. Beim Zusammenbau hatte ich einen "Hänger" und das Problem konnte mit einem kurzen Videoanruf schnell geklärt werden.
Für den Kundendienst gibt es 5 + 1 Sterne. Von mir einen herzlichen Dank,
LG Manuela O.
Unkomplizierter Bestellvorgang, rasche Lieferung und ein sehr ansehnliches, stabiles und funktionelles Produkt
Klassiker, simple und fancy
Unkomplizierte Bestellung, rascher Versand und Lieferung mit der Österreichischen Post. Alles bestens funktioniert.
Sehr dekorativer und stabiler Einkaufstrolley. Leider fehlte die Aufbauanleitung, aber mit etwas Übung war auch dies möglich. Also klare Empfehlung.
Super
Echt super
Whut a design - live it!
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Danke ,ich liebe ihn
Ich habe bereits den 2.Trolly gekauft und bin sehr zufrieden mit der Ware.
Der erste Trolly hatte die Flüsterräder und den 2. habe ich mit Lufträderreifen gekauft. Es ist ein riesiger Unterschied. Den 2. Trolly kann man trotz schwerer Beladung noch super leicht hinter sich herziehen und das Gestell ist auch stabiler. Ich möchte diesen nicht mehr missen.
erfüllt alle Kriterien
Die Bestellung war einfach und unkompliziert. Ich wurde von Lady James kompetent beraten und Informiert.